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SdK, 17. Januar 2014
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Unternehmen des Jahres

Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. zeichnet im März 2014 das „Unternehmen des Jahres 2013“ aus. Bis dahin können Privatanleger unter einer Vorauswahl von 14 Unternehmen ihren Favoriten wählen und dabei tolle Preise gewinnen. Unterstützt wird diese Anlegerauszeichnung von der Wertpapierbörse Tradegate Exchange und der Direktbank ING-DiBa.

Mit fast 20 % aller abgegebenen Stimmen hat der DAX-Konzern Linde die letzte Wahl für sich entschieden. Auch für dieses Jahr lässt die Anlegerschutzvereinigung SdK von ihren Mitgliedern und Lesern der SdK Publikationen wieder „das Unternehmen des Jahres“ wählen. Die Vorauswahl, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen, berücksichtigt Unternehmen, die in den zurückliegenden Jahren herausragende operative Leistungen erbracht und ihre Investoren fair am Erfolg beteiligt haben sowie über hervorragende Investor Relation verfügen.

Die Abstimmung erfolgt online bis zum 9. März 2014 und unter den Teilnehmern werden ein Samsung Galaxy S4 sowie weitere tolle Preise im Wert von bis zu 250 Euro verlost. Die Abstimmung erfolgt online unter www.sdk.org/unternehmen-des-jahres.

BASF AG
Wer sich vor zehn Jahren Aktien des Ludwigshafener DAX-Werts BASF (ISIN DE000BASF111) zugelegt hat, der konnte seinen Einsatz bis heute vervierfachen. Neben dem überdurchschnittlichen Kursgewinn schüttet das Unternehmen konstant Dividenden aus, die – abgesehen vom Krisenjahr 2009 – nachhaltig steigen. So wurde für das Geschäftsjahr 2003 eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie bezahlt, für das Jahr 2012 belief sich die Ausschüttung auf 2,60 Euro je Aktie. Der Umsatz des Chemiegiganten konnte in den letzten zehn Jahren von 33 auf 78 Mrd. Euro gesteigert werden. 2013 sollen Umsatz und Ergebnis weiter wachsen. Verantwortlich für den Unternehmenserfolg zeichnet der Vorstandsvorsitzende Dr. Kurt Bock, der dem Vorstand seit 2003 angehört.

VOLKSWAGEN AG
Nicht weniger als der weltweit bedeutendste Automobilhersteller könnte bald aus Wolfsburg kommen. Der – gemessen an den 2012er Absatzzahlen von 9,07 Mio. Fahrzeugen – nach General Motors und Toyota drittgrößte Automobilkonzern weltweit befindet sich unter der Führung von Prof. Dr. Martin Winterkorn auf einem konstanten Wachstumspfad. Der Konzernumsatz von VW (ISIN DE0007664005) kletterte über die letzten zehn Jahre von 87 auf 192 Mrd. Euro, das Nachsteuerergebnis verachtfachte sich im gleichen Zeitraum von 2,6 auf beeindruckende 21 Mrd. Euro. Trotz anhaltend unsicherer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen soll im laufenden Geschäftsjahr der Umsatz wiederum gesteigert werden. Der Aktienkurs belohnt die hervorragende Geschäftsentwicklung in den vergangenen Jahren mit einer klaren Outperformance zum DAX.

Infineon AG
Wie Phoenix aus der Asche kletterte der Aktienkurs des im DAX notierten Münchener Halbleiterkonzerns Infineon (ISIN DE0006231004) von 0,35 Euro im März 2009 auf jetzt wieder deutlich über 7 Euro. Maßgeblich für den gelungenen Turnaround, der dem Unternehmen zu einem Konzernumsatz von 3,8 Mrd. Euro für das am 30.9.2013 beendete Geschäftsjahr verhalf, war die Ernennung von Peter Bauer zum Vorstandsvorsitzenden im Jahr 2008. Ihm gelang es, den am Boden liegenden Konzern wieder in die Spur zu bringen. Nach seinem krankheitsbedingten Ausscheiden übernahm Dr. Rainhard Ploss im Oktober 2012 den Vorstandsvorsitz. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz um 7 bis 11 % steigen. Die Aktionäre dürfen sich neben der spektakulären Kursentwicklung über eine Dividendenzahlung von 0,12 Euro je Aktie freuen.

Deutsche Post AG
Deutschlands größter Logistikkonzern ist weltweit aufgestellt. Mit rund 475.000 Mitarbeitern in über 220 Ländern und Territorien bietet das Unternehmen ein globales Netzwerk für die Bereiche Brief- und Paketzustellung. Neben einer konstant hohen Dividendenzahlung von zuletzt 0,70 Euro je Aktie profitierten die Aktionäre des DAX-Konzerns (ISIN DE0005552004) in den letzten fünf Jahren von einer knappen Vervierfachung des Aktienkurses, allein 2013 konnte der Kurs um knapp 50 % zulegen. Auch in Zukunft dürften die Ergebniszahlen stimmen. Durch das stark wachsende E-Commerce-Geschäft profitiert der Bereich Logistik, das ab Januar steigende Briefporto erfreut die Anleger ebenfalls. Verantwortlich für die positive Entwicklung zeichnet der seit 2008 amtierende Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Appel.

Fielmann AG
„Aktie. Fielmann!“, so sollte der Slogan für die im MDAX notierte Fielmann AG (ISIN DE0005772206) eigentlich heißen. Die Optikerkette verkaufte 2012 über ihre 671 Niederlassungen 7,1 Mio. Brillen. Als Wachstumsunternehmen schlechthin gelang es der familiengeführten Gesellschaft unter dem Firmengründer und Vorstandsvorsitzenden Günter Fielmann in den letzten Jahren, den Umsatz über die Milliardengrenze zu hieven, einhergehend mit einem deutlich steigenden Konzernergebnis. Für 2013 prognostiziert Fielmann weiter steigende Umsatz- und Ergebniszahlen. Die Aktionäre profitieren neben einer Ausschüttung von zuletzt 2,70 Euro je Aktie von einem über die letzten zehn Jahre vervierfachten Aktienkurs. Damit ist die Aktie ein klarer Outperformer gegenüber dem MDAX.

FUCHS PETROLUB AG
Mehrheitlich im Besitz der Gründerfamilie Fuchs befinden sich die Stammaktien der FUCHS PETROLUB AG, während die Vorzüge den MDAX (VZ/ISIN DE0005790430) schmücken. FUCHS PETROLUB ist ein Konzern von globaler Reichweite und unter den unabhängigen Unternehmen der weltweit größte Anbieter von Schmierstoffen. Damit setzte das Unternehmen 2012 1,8 Mrd. Euro um und erzielte einen Jahresüberschuss von 207 Mio. Euro. Auch 2013 laufen die Geschäfte wie geschmiert, das von Stefan Fuchs geführte Unternehmen rechnet mit einer Umsatz- und Ergebnissteigerung. Die Vorzugsaktie folgt der positiven Entwicklung und stieg binnen fünf Jahren von 8 auf 55 Euro. Neben diesem exorbitanten Kursgewinn profitieren die Anteilseigner von einer ordentlichen Ausschüttung, zuletzt 1,30 Euro je Aktie.

Krones AG

Der im MDAX notierte Krones-Konzern (ISIN DE0006335003) plant, entwickelt und fertigt Maschinen und komplette Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. Weltweit beschäftigt das Unternehmen etwa 12.000 Mitarbeiter. Rund 90 % der produzierten Maschinen gehen ins Ausland. Der Konzernumsatz 2012 betrug 2,7 Mrd. Euro, der Jahresüberschuss lag bei 67 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr 2013 prognostiziert der Vorstandsvorsitzende und Hauptaktionär Volker Kronseder einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Aktionäre dürfen sich zudem über eine geänderte Ausschüttungspolitik der Gesellschaft freuen, die eine höhere Dividende vorsieht. Daneben konnte sich der Aktienkurs in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifachen.

BayWa AG

Aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist die im SDAX notierte BayWa AG (ISIN DE0005194005) mit der Ernennung von Klaus Lutz zum Vorstandsvorsitzenden im Juli 2008. Durch eine geschickte Akquisitionsstrategie und die Implementierung des Bereichs neue Energien steht der Handelskonzern heute besser da denn je. 2012 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro bei einem Konzernjahresüberschuss von 118 Mio. Euro. Für 2013 prognostiziert der Vorstand weiteres Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. Nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte die Gesellschaft bereits einen Umsatz von 12,1 Mrd. Euro vermelden, das Konzernergebnis liegt bei stolzen 101 Mio. Euro. Das dürfte den Aktionären in Form einer angemessenen Ausschüttungspolitik zugute kommen.

GRENKELEASING AG

Ein astreines Familienunternehmen ist die im SDAX notierte GRENKELEASING AG (ISIN DE0005865901), bei der die Gründerfamilie Grenke immer noch 42,6 % der Anteile hält. Der Anbieter von Finanzdienstleistungen für kleinere und mittlere Unternehmen sowie für Privatkunden ist mit seinem Leasinggeschäft in 26 Ländern aktiv und beschäftigt über 800 Mitarbeiter. 2012 gelang es der Gesellschaft erstmals, ein Neugeschäftsvolumen von über 1 Mrd. Euro zu erreichen, der Konzerngewinn lag bei 42,5 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Grenke mit einem weiter steigenden Konzernergebnis. Der Aktienkurs vervierfachte sich ob der guten Zahlen in den letzten fünf Jahren und stellt die Dividendenzahlung von zuletzt 0,80 Euro je Aktie in den Schatten.

CANCOM SE
Eine unglaubliche Kursentwicklung liegt hinter der im TecDAX notierten CANCOM SE (ISIN DE0005419105). Allein im Jahr 2013 konnte sich der Aktienkurs mehr als verdoppeln, auf Fünf-Jahres-Sicht steht eine Vervierzehnfachung (!) zu Buche. Auslöser dieser Euphorie ist die Positionierung der Gesellschaft im zukunftsträchtigen Bereich der Cloud-Technologie. Unter dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Weinmann konnte der Umsatz im Geschäftsjahr 2012 auf 560 Mio. Euro gesteigert werden, der Jahresüberschuss belief sich auf 12,2 Mio. Euro. Für 2013 kündigt der Vorstand neue Rekordergebnisse an. Dazu beitragen dürfte die gelungene Akquisitionsstrategie der Gesellschaft mit der Übernahme der ebenfalls börsennotierten PIRONET NDH AG.

Carl Zeiss Meditec AG
Verdreifachen konnten Anleger der im TecDAX beheimateten Carl Zeiss Meditec AG (ISIN DE0005313704) ihren Einsatz, wenn sie sich vor fünf Jahren die Aktie zu 8 Euro ins Depot gelegt haben. Mittlerweile notiert das Papier eines der weltweit führenden Medizintechnik-Anbieter bei rund 24 Euro. Für das am 30. September beendete Geschäftsjahr rechnet der Vorstand unter dem Vorsitzenden Dr. Ludwin Monz mit einem Umsatz von rund 900 Mio. Euro, das Ergebnis sollte ebenfalls deutlich zulegen. Die mit einer Eigenkapitalquote von 72 % hervorragend kapitalisierte Gesellschaft belohnte ihre Aktionäre zuletzt mit einer Ausschüttung von 0,40 Euro je Aktie.

Pfeiffer Vacuum AG
Als Technologieführer in der Vakuumtechnologie setzt die im TecDAX notierte Pfeiffer Vacuum AG (ISIN DE0006916604) seit über 120 Jahren Maßstäbe in der Vakuumtechnik. Mit der gelungenen Übernahme des Wettbewerbers adixen im Jahr 2011 konnte die Wertschöpfungskette des Unternehmens weiter ausgebaut werden. Neben den operativen Erfolgen unter dem Vorstandsvorsitzenden Manfred Bender überzeugt bei Pfeiffer die Ausschüttungspolitik. Rund 75 % des Jahresüberschusses flossen 2012 an die Anteilseigner, dies entsprach einer Dividende von stolzen 3,45 Euro je Aktie. Kein Wunder, dass sich der Aktienkurs binnen fünf Jahren mehr als verdoppelt hat.

Sartorius AG
Die im TecDAX gelistete Sartorius AG (ISIN DE0007165607) ist ein international führender Anbieter von Labor- und Prozesstechnologie. Die wichtigsten Sartorius-Kunden stammen aus der Biotech-, Pharma- und Nahrungsmittelindustrie. Mit über 5.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der Konzern 2012 einen Umsatz von 845 Mio. Euro bei einem Ergebnis von 63 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Vorstand unter seinem Vorsitzenden Joachim Kreuzburg von weiter steigenden Umsatz- und Ergebniszahlen aus. Der Aktienkurs folgt der positiven Unternehmensentwicklung, in den letzten fünf Jahren konnte sich der Kurs der Vorzugsaktie mehr als verzehnfachen.

KSB AG

Der KSB-Konzern (ISIN DE0006292006) zählt mit einem Umsatz von annähernd 2,3 Mrd. Euro zu den führenden Anbietern von Pumpen, Armaturen und zugehörigen Systemen. Seit der Gründung 1871 ist KSB stetig gewachsen. Heute ist der Konzern auf allen Kontinenten mit eigenen Vertriebsgesellschaften, Fertigungsstätten und Servicebetrieben vertreten. Nach Steuern verdiente der Konzern 2012 rund 90 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der seit 2006 amtierende Vorstandssprecher Dr. Wolfgang Schmitt trotz eines enttäuschenden Verlaufs im deutschen Maschinen- und Anlagenbau einen Umsatz auf Vorjahresniveau bei nur leicht schwächerem Ergebnis. Die Aktionäre könnten auch dieses Jahr von einer Dividendenzahlung in Höhe von 12 Euro je Aktie profitieren.

Redaktion AnlegerPlus
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